Coaching mit dem HBDI Modell in Hamburg.

Das HBDI® Modell

Das HBDI® (Herrmann Brain Dominanz Instrument) ist ein international anerkanntes, wissenschaftlich validiertes Instrument zur Analyse von Denkstilen. Es basiert auf dem Whole Brain Modell von Ned Herrmann, der es bezugnehmend auf die Erkenntnisse der Hirnforschung entwickelte und dafür vielfach ausgezeichnet wurde. Die Ergebnisse des HBDI® werden in Form von Profilen dargestellt.

Was sind Denkstile?

Jeder Mensch hat Denkpräferenzen, die für ihn typisch sind und in besonderem Maße seine Persönlichkeit ausdrücken. Sie bestimmen, wie wir wahrnehmen, Informationen verarbeiten, mit anderen kommunizieren und interagieren, Entscheidungen treffen, Probleme lösen, lernen und lehren und worauf wir unsere Aufmerksamkeit lenken. Denkstilpräferenzen haben großen Einfluss auf das, was wir tun, wie wir es tun und worin wir erfolgreich sind.

Entstehungsgeschichte des HBDI®

Entwickelt wurde das HBDI® von dem amerikanischen Wissenschaftler Ned Herrmann. Seine eigenen, scheinbar konträren Begabungen als exzellenter Physiker und Musiker hatten früh sein Interesse an den Unterschieden im Denken und Verhalten von Menschen geweckt. Als Leiter der Führungskräfteentwicklung bei General Electric in den 1970er Jahren suchte er nach Möglichkeiten, die Produktivität, Motivation und Kreativität seiner Mitarbeiter zu fördern. Nach verschiedenen Durchbrüchen in der Hirnforschung entwickelte er auf Basis wissenschaftlicher Erkenntnisse das Whole Brain Modell, das verschiedene Denkstile differenziert, die er zunächst auf unterschiedliche Dominanzen in der Gehirnstruktur zurückführte. Um diese konkret sicht-, vergleich- und so für die Praxis nutzbar zu machen, entwickelte er das HBDI®, welches die individuellen Ausprägungen der Denkstile zügig und zuverlässig ermittelt.

Wissenschaftliche Grundlagen des HBDI® Modells

Ausgehend von den Konzepten der linken und rechten Gehirnhälfte des Nobelpreisträgers Roger Sperry und des dreieinigen Gehirns von Paul MacLean, entwickelte Ned Herrmann ein Modell, das Denkstile in vier Bereiche einordnet: Dem linken und rechten Modus, stellvertretend für die zwei Gehirnhälften, sowie dem oberen und unteren Modus, stellvertretend für Neocortex und limbisches System. Auch wenn jeder Mensch Zugang zu allen 4 Denkstilarten hat, haben sich meist klare Präferenzen (=Dominanzen) ausprägt, die ein Mensch bevorzugt einsetzt. Daher auch der Name: Herrmann Brain Dominanz Instrument. Obwohl neuere Forschungsergebnisse eine deutlich komplexere Funktionsweise des Gehirns zeigen, blieb die Validität des HBDI® Modells nachweislich bestehen. Seitdem nutzt das Modell die Gehirnarchitektur lediglich als Metapher. Das HBDI® basiert also nicht auf der Lokalisationstheorie und stellt Denkpräferenzen nicht in direkten Zusammenhang mit den biologischen Gehirnfunktionen.